Branchenstimme
Der Verband Druck und Medien Mitteldeutschland vertritt als Wirtschafts- und Arbeitgeberverband die Interessen der Druck- und Medienindustrie in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Er setzt sich gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit für wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen und eine starke Wahrnehmung der Branche ein.
Branchenbarometer 2026

Branchenbarometer 2026
Ergebnisbericht als PDF-Download
Mit dem Branchenbarometer 2026 hat der Verband Druck und Medien NordOst gemeinsam mit dem Verband Druck und Medien Mitteldeutschland erstmals systematisch erhoben, wie Unternehmen aus Berlin, Brandenburg, Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt ihre wirtschaftliche Lage, aktuelle Belastungen und politische Handlungsfelder bewerten. An der Befragung beteiligten sich 60 Entscheiderinnen und Entscheider aus der Druck- und Medienwirtschaft. Ihre Einschätzungen geben wichtige Handlungsfelder für die verbandliche Interessenvertretung wieder. Die zentralen Erkenntnisse und deren Einordnung finden Sie im Ergebnisbericht.
Die deutsche Druckindustrie
Die deutsche Druckindustrie
(Schätzung bvdm)
Die Branche

Die Druck- und Medienindustrie ist deutlich vielfältiger, als es der Begriff „Druckerei“ vermuten lässt. Sie reicht von Vorstufe und klassischem Akzidenzdruck über Verpackungen und Etiketten bis zur Druckweiterverarbeitung und zu digital geprägten Medienleistungen. Deutschlandweit wird die Branche von kleinen und mittleren Unternehmen geprägt: 2024 entfielen rund 70 Prozent der Betriebe auf Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten.
Wie die Branche aufgebaut ist und welche Teilbereiche dazugehören finden Sie auf der ausführlichen Themenseite.
Wirtschaftliche Lage

Die wirtschaftliche Entwicklung der Druckindustrie wird von mehreren Faktoren gleichzeitig geprägt: verändertes Mediennutzungsverhalten, Digitalisierung, Energie- und Materialkosten, Lohnkosten, Nachfrageentwicklung und internationaler Wettbewerb. 2025 lag der Umsatz der deutschen Druckindustrie nach einer BVDM-Schätzung bei rund 18,3 Milliarden Euro.
Die ausführliche Analyse ordnet die aktuelle Geschäftslage ein und zeigt, wie sich die Entwicklung auf Unternehmen und Arbeitsplätze auswirkt.
Produktion und Umsatz

Gedruckte Produkte bleiben ein wichtiger Bestandteil der industriellen Wertschöpfung. Das Spektrum reicht von Büchern, Zeitschriften und Werbedrucksachen bis zu Verpackungen, Etiketten und individuellen Printprodukten. Die Struktur der Branche zeigt zugleich, wie stark sich die Nachfrage und die Produktionsverfahren verändert haben. 2024 erwirtschafteten die rund 6.300 Betriebe der deutschen Druckindustrie nach BVDM-Schätzung einen Umsatz von etwa 18,6 Milliarden Euro. Für 2025 wird ein Umsatz von rund 18,3 Milliarden Euro geschätzt.
Auf der Themenseite finden Sie die Entwicklung von Produktion sowie Umsatz.
Preise und Investitionen

Druckunternehmen investieren kontinuierlich in Maschinen, Automatisierung, Digitalisierung, Energieeffizienz und neue Produktionsverfahren. Gleichzeitig beeinflussen die Preise für Energie, Papier, Vorprodukte, Dienstleistungen und Investitionsgüter die Kostenstrukturen der Unternehmen. Die Preisentwicklung bleibt deshalb ein wichtiger Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit der Branche. Auch die gesamtwirtschaftlichen Investitionsbedingungen haben unmittelbaren Einfluss darauf, ob und in welchem Umfang Unternehmen in neue Anlagen und Technologien investieren.
Welche Kostenfaktoren die Branche besonders beeinflussen, wie sich Investitionen entwickeln und wo Unternehmen in Zukunft investieren, zeigen wir auf der ausführlichen Themenseite.
Beschäftigte

Die Druck- und Medienindustrie ist ein wichtiger Arbeitgeber des industriellen Mittelstands. Deutschlandweit arbeiten rund 95.000 Menschen in der Branche. Gleichzeitig verändert sich die Beschäftigungsstruktur: Technologischer Wandel, Digitalisierung und veränderte Produktionsprozesse führen zu neuen Anforderungen an Qualifikationen und Kompetenzen.
Die Branche ist ein relevanter Arbeitgeber. Die Statistiken zeigen, wie sich Beschäftigtenzahlen, Betriebsgrößen und Entgelte entwickeln.
Auszubildende

Die Zukunft der Druck- und Medienindustrie hängt auch davon ab, ob Unternehmen qualifizierte Nachwuchskräfte gewinnen können. Ausgebildet wird unter anderem in den Bereichen Mediengestaltung, Drucktechnik, Druckverarbeitung und Packmitteltechnologie. Die Ausbildungsstatistik des Zentral-Fachausschusses Berufsbildung Druck und Medien (ZFA) weist für 2024/2025 insgesamt 7.973 Ausbildungsverhältnisse in den Bereichen Mediengestaltung, Drucktechnik und Druckverarbeitung aus. Gleichzeitig stehen die Unternehmen vor einer Herausforderung: Die Zahl der Ausbildungsverhältnisse ist langfristig rückläufig, während viele Betriebe Nachwuchs suchen. Die Branchenverbände engagieren sich deshalb verstärkt für Berufsorientierung und Nachwuchsgewinnung.
Wie viele junge Menschen in Deutschland sowie in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt ausgebildet werden, welche Berufe besonders gefragt sind und wie sich die Ausbildungszahlen entwickeln, erfahren Sie auf der Themenseite.


