Gutenbergschule Leipzig

Gutenbergschule Leipzig
Gutenbergschule Leipzig

Verband ist Sprachrohr der Branche, wenn es um die schulische Ausbildung geht


Der Verband Druck und Medien Mitteldeutschland e.V. ist nicht nur ein kompetenter Partner für die Branche – er spielt auch eine wichtige Rolle im dualen Ausbildungssystem: Auszubildende werden im Betrieb und in der Berufsschule auf die Anforderungen im Beruf vorbereitet. Dabei unterstützt der Verband im beruflichen Schulzentrum in Leipzig die Information von Lehrern und Schulleitung, damit diese mehr darüber erfahren, wohin sich die Branche entwickelt. Doch der Verband leistet für die Gutenbergschule noch weit mehr.
   
Wer sich zu Fuß oder mit dem Auto durch Leipzigs Innenstadt bewegt, gelangt unweigerlich  an ein Gebäude, das allein durch seine Größe und massive Bauart für Aufmerksamkeit sorgt - die Gutenbergschule, das berufliche Schulzentrum der Stadt Leipzig. 1929 nach mehrjähriger Bauzeit am Gutenbergplatz eingeweiht, ist das hundert Meter breite und vier Stockwerke hohe Gebäude heute ein  Zentrum in Mitteldeutschland, wenn es um die berufliche Schulausbildung in den Bereichen Buch, Büro, Druck, Medien, Sprachen und Kunst geht. Mehr als 1400 Schüler in rund 70 Klassen erhalten hier die für die Fachausbildung von Berufsanfängern relevanten Informationen und Lerninhalte. Die Ausbildungsgänge, die an der Gutenbergschule im Bereich Druck und Medien betreut werden, reichen vom Mediengestalter Digital und Print über die Medientechnologen Druck und Siebdruck bis zu den Buchbindern bzw. Medientechnologen Druckverarbeitung.

Information und Austausch sind wichtig

Dass in diesen Unterrichtseinheiten stets der Bezug zu aktuellen Entwicklungen der Branche sowie zu technischen Veränderungen gewahrt wird – dabei hilft auch der Verband Druck und Medien Mitteldeutschland e.V. „Wir stehen“, erklärt Uwe Schubert, stellvertretender Schulleiter der Gutenbergschule, „im Verteiler des Verbandes und erhalten so wie alle anderen Mitglieder auch die aktuellen Brancheninformationen sowie Hinweise zu technischen Entwicklungen.“ So kommen diese Informationen direkt zu den Lehrern, was sich wiederum positiv auf den Unterricht auswirke. Hinzu komme, so der Pädagoge, neben der schriftlichen Information der stetige persönliche Austausch. „Der Verband ist für uns wichtiges Sprachrohr der Branche. Über ihn erhalten wir neben dem direkten Kontakt mit den Ausbildungsbetrieben die Wünsche und Erwartungen der Unternehmen übermittelt. Diese versuchen wir dann so weit wie von unserer Seite möglich, aber auch vom Lehrplan her abgedeckt, in die Unterrichtspraxis einzubauen.“ Diese Mittler- wird um eine Vermittlerrolle ergänzt. Dies gilt besonders dann, wenn es in der dualen Ausbildung zu Schwierigkeiten kommt und Lösungen gefragt sind. Schubert: „Eine duale Ausbildung ist grundsätzlich sinnvoll. Natürlich kann und wird am Lernort Schule dabei nicht auf die Besonderheiten und die Ausstattung jedes einzelnen Betriebes eingegangen, was immer wieder zu Wünschen und Anforderungen führt. Der Verband als Vertreter der Unternehmen hilft hier natürlich auch beim Ausgleich der Interessen.“

Entwicklung wichtig für Schule

Hinweise zur Entwicklung der Branche ergänzen und füllen zudem die Gespräche zwischen den beiden Einrichtungen. „Der Austausch mit Verband und Unternehmen ist für die Schule von großer Bedeutung, schließlich müssen auch wir wissen, wohin der Zug in der Branche fährt, nicht zuletzt wegen der Schülerzahlen“, beschreibt Schubert die Strategie. Die Zusammenarbeit bei der Akquise von Auszubildenden ergänzt das gemeinsame Betätigungsfeld. „Wenn es Jobmessen gibt“, erläutert Schubert, „sind wir in der Regel gemeinsam mit dem Verband und einem Mitgliedsbetrieb dort und stellen die Ausbildung und die anschließenden Entwicklungschancen vor.“ Und auch, was die Ausgestaltung der Ausbildung angeht, hat die enge Zusammenarbeit und Einflussnahme der Verbände schon Wirkung gezeigt.

Weitere gemeinsame Aktivitäten   

Die Bandbreite der Aktivitäten reicht jedoch weiter. So hilft der Verband bei der Vorbereitung und Umsetzung von Betriebspraktika für Lehrer, unterstützt bei Unternehmensbesuchen und informiert die eigenen Mitglieder über die Ausbildertage in der Schule, bei denen die Lehrpläne, aber auch die Möglichkeiten der pädagogischen Einrichtung erläutert werden. Schubert: „Wenn wir nicht mit dem Verband so eng zusammenarbeiten würden, würden wir wahrscheinlich viele Ideen gar nicht bekommen und vielleicht manche Entwicklung anders einschätzen.“   

www.gutenbergschule-leipzig.de